Stellungnahme 22.06.2021

22.06.2021

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Neuigkeiten!

Lülsfeld, 22.06.2021, aktualisiert am 24.06.2021

Liebe Freunde,

heute ist ein weiterer Artikel über uns in der MainPost erschienen. *

Dieser entlarvt auf eindrückliche Weise, welche soziale Gefahr von einem Blatt wie der MainPost und solchen Institutionen wie den Weltanschauungsbeauftragten ausgeht.

Die MainPost muss hier einräumen, dass keiner der Vorwürfe aus ihren früheren Artikeln gegen uns haltbar ist:

Das Fazit des Staatsanwalts: "Nach umfangreichen Ermittlungen, insbesondere Vernehmungen von ehemaligen und aktuellen Mitgliedern der Gemeinschaft, konnten Straftaten innerhalb der Gemeinschaft zum Nachteil anderer Gruppenmitglieder nicht festgestellt werden."

Uns sei nichts Schlimmeres vorzuwerfen, als dass wir Menschen auffordern die Gemeinschaft zu verlassen, wenn sie sich destruktiv verhalten.

Laut [Oberstaatsanwalt] Weihprecht schilderten Zeugen, "dass gegenüber Gemeinschaftsmitgliedern zur Erreichung bestimmter Verhaltensweisen ein gewisser psychischer Druck aufgebaut worden sei, der darin bestand, dass den Mitgliedern nahegelegt wurde, die Gruppe zu verlassen, wenn sie sich aus Sicht der Gemeinschaft außerhalb der Gemeinschaftsregeln bewegten". Aber: "Solche Einwirkungen sind strafrechtlich nicht relevant."

Natürlich sind diese Einwirkungen strafrechtlich nicht relevant, denn mehr oder weniger jede Institution, inkl. der Polizei und Staatsanwaltschaft und viele Familien dieser Welt verfahren genauso: Jeder, der sich nicht an grundlegende Regeln des jeweiligen sozialen Systems hält, wird früher oder später aus dem sozialen System ausgeschlossen und das mit Recht!

Häufig geschieht dies allerdings in einer nicht so schönen Art, nämlich über Mobbing, Ignoranz o.ä..

Wir hingegen haben uns entschieden, Liebe und Miteinander in den Fokus zu stellen und Menschen, die das nicht leben wollen, müssen in der Konsequenz, meist nach einem langfristigen Prozess, gehen. Da wir uns also nicht von diesen Menschen absondern, sondern klar benennen, was der Streitpunkt ist, können diese Menschen in den meisten Fällen problemlos wieder zurückkommen, wenn das destruktive Verhalten abgelegt oder sichtbar daran gearbeitet wurde - das ist woanders eher selten.

Nun ist also offensichtlich, dass die MainPost und die Weltanschauungsbeauftragten auf der Grundlage der Lügen einiger Weniger agiert haben und diesen Lügen eine Reichweite und Kraft gegeben haben, die Existenzen hätte zerstören können. Viele wären unter diesem Druck eingebrochen und hätten aufgegeben. Wir waren und sind erfreulicherweise gut genug aufgestellt, dass wir dem standhalten können. Aber andere hätten nun ihre wirtschaftliche Existenz verloren und ihre Beziehungen wären zerstört. Einfach nur, weil die MainPost Schlagzeilen braucht und die Weltanschauungsbeauftragten gerne in diesen Schlagzeilen auftauchen. Beispiele gibt es unzählige und Betroffenenhilfe gibt es kaum!

Wir möchten nicht in einer Welt leben, in der dieses Verhalten "Okay" ist, und machen daher nach wie vor relevante Vorgänge mit der Presse und anderen Institutionen transparent, sodass sich jeder ein eigenes Bild und eine eigene Meinung machen kann und mit uns daran arbeiten kann, dass so etwas nicht mehr passiert.

In dem Zusammenhang verweisen wir auf unsere neueste Veröffentlichung auf http://www.alle-seiten.org.

Vor etwa einem Jahr haben wir von einer Journalistin erfahren, die ebenfalls einen Artikel über uns schreiben wollte. Wir haben diese Journalistin, die anonym bleiben möchte, in vollster Transparenz pro-aktiv angeschrieben, mit der Bitte entweder von einem Artikel ganz abzusehen, oder diesen wenigstens unter Berücksichtigung aller Sichtweisen und in Zusammenarbeit mit uns zu veröffentlichen, anders als die MainPost. Der darauffolgende E-Mail-Verkehr und zwei Zoom-/Telefon-Gespräche haben uns von einer Zusammenarbeit Abstand nehmen lassen, da diese Journalistin nicht bereit war ein Mindestmaß einer ethisch-moralischen Grundhaltung einzunehmen.

Doch lest euch den E-Mailverkehr selbst durch: https://alle-seiten.org/mailverkehr-journalistin/

Entweder entlarvt sich diese Form des Journalismus nun ein weiteres Mal ihrer einseitigen Berichterstattung, wie es bis zu der heutigen Entlastung durch die Staatsanwaltschaft wahrscheinlich war, oder die Journalistin wird die Auswahl ihrer Quellen überdenken und doch einen konstruktiven, ausgewogenen Artikel schreiben.

- Nachtrag: Die Journalistin hat einen Tag nach dieser Veröffentlichung hier mit ihrem Kollegen an unserer Tür geklingelt und mit unschönen Methoden versucht uns in ein Gespräch zu verwickeln. Mehr dazu hier ganz unten. -

Wir bedanken uns bei allen Journalisten, die uns im letzten Jahr gezeigt haben, wie konstruktiver, aufrichtiger Journalismus funktioniert!

Alles Liebe und Gute uns allen,
Go&Change

*Den vollständigen Artikel kann man hier abrufen (hinter Bezahlschranke):
https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/gochange-ermittlungen-eingestellt-aber-kein-persilschein-art-10620573